Immergrüne und Nadelgehölze gut über den Winter bringen

 Immergrüne Pflanzen unbeschadet über den Winter zu kriegen, ist manchmal eine gewisse Herausforderung. Hier gebe ich ein paar Tipps, wie es besser gelingen kann.

 

 Zuerst eine kleine Tatsache: Die häufigsten Winterschäden bei Immergrünen sind Trockenschäden. Das liegt daran, dass diese auch über den Winter über das Laub Wasser verdunsten. Somit liegt der erste Tipp klar auf der Hand: Gießen sie an wärmeren Wintertagen.

 

 Für viele Immergrüne ist vor allem der Temperaturunterschied ein Problem. Tagsüber erhitzt sich das Blatt durch die Sonne, nachts hat es etliche Minusgrade. Natürlich kann hier ein lichtdurchlässiges Vlies Abhilfe schaffen, aber wer will das bei großen Pflanzungen schon, zudem es ja auch nicht sehr ansehnlich ist. Daher ist es wichtig, Immergrüne Pflanzen nicht in die pralle Sonne zu setzen. Gerade bei Kirschlorbeer oder Buchs ist es förderlich, wenn das beachtet wird.

 

 Übrigens, da wir gerade vom Kirschlorbeer reden. Ist der Boden zu kalkhaltig, dann lässt die Winterhärte der Belaubung auch zu wünschen übrig. In diesem Fall ist es sinnvoll, etwas Moorbeeterde einzuarbeiten.

 

 Man sollte zudem Immergrüne nur bis Ende Juni düngen, da sonst die Triebe nicht gut ausreifen. Wenn wir gerade bei der Düngung sind, möchte ich auch auf einer, meiner Meinung nach häufigen Fehler hinweisen. Viele Hobbygärtner bringen im Herbst standardmäßig Bittersalz aus. Dies ist ein reiner Magnesiumdünger. Natürlich ist Magnesium wichtig für die Winterhärte, doch meist ist es ausreichend vorhanden. Ein Zuviel kann andere Nährstoffe blockieren. Daher ist es besser mit einem Dünger für Nadelgehölze zu düngen, aber eben nur bis Ende Juni.

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Hyo Severino (Freitag, 03 Februar 2017 02:39)


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